Artikel aus dem Wiener Journal

 

Olivenöl gilt längst als Klassiker. Dabei vertrauen unsere Großmütter auf Leinöl, eine neue Fangemeinschaft schwört sich auf Zedernussöl ein und das „Wiener Journal“ empfiehlt Haselnussöl.

Es muss nicht immer Olivenöl sein. Ja, es ist gesund. Ja, es ist mild im Geschmack. Ja, es ist ein Allround-Talent: Braten und Marinaden schafft es mit links. Viele greifen aber wohl eher zum Olivenöl, weil es in den Supermärkten griffbereit steht. Dabei reichen ein paar Schritte weiter in ein Fachgeschäft für neue Geschmackserlebnisse aus. Sie glauben, für Abwechslung reicht ein nussig fruchtiges Kürbuskernöl? Mitnichten. Einmal von einem Salat mit Pistazienöl und Granatapfel-Essig gekostet, und Sie wollen sich darin baden. Ein paar Tropfen Haselnussöl und Sie glauben, Sie schlecken an Ihrem Lieblingshaselnuss-Eis. Das „Journal“ und „Vom Fass“ - Expertin Brigitte Orator stellen einige ölige Kostbarkeiten vor:

HASELNUSSÖL: Der absolute Favorit beim kosten! Das Öl schmeckt angenehm leicht. Es hat eine gelbe bis gelbbraune Farbe. Orator: „Das Öl passt nicht nur besonders gut zu Salaten, sondern kann auch zum Backen verwendet werden. Dafür eignet sich die österreichische Küche!“ Man braucht etwa 10 Kilo Nüsse, um einen Liter Öl zu gewinnen. Kekse, Gugelhupf und Nussstrudel bieten sich an. Der Haselnuss-Strauch ist auch in unseren Breiten heimisch. Die Nüsse werden vor dem pressen geröstet. Das Haselnussöl passt besonders gut zu Dattel-Essig oder Himbeer-Essig.

Rezept: Für ein Rucola-Pesto den Rucola fein hacken, Knoblauchzehe pressen und mit Parmesan vermischen. Je zu gleichen Teilen Haselnussöl und Sonnenblumenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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